Diapsalma – ist ein Pausenzeichen

Eine Pause im Alltag, die Herz und Ohren für Musik öffnet;
eine Pause im Gesang, im Klang, in der Musik, die Raum schafft
für Gedanken und Worte.

Das Europa des 17. und 18. Jahrhunderts birgt einen unermesslichen Schatz an hochkarätiger Kirchenmusik. Seit jeher spielte die Musik eine wichtige Rolle in der Verkündigung.
Musik diente ausserdem Repräsentationszwecken, drückte Ehrfurcht vor weltlichen Herrschern oder vor Gott aus und konnte die Menschen stets auch auf einer sinnlichen Ebene erreichen.



Nicht selten sind Musikstücke innige persönliche Bekenntnisse der Komponisten selbst. Ihre mehrere hundert Jahre alte Sprache erschliesst sich unseren heu-tigen Ohren aber nicht ohne Weiteres. So sollen theologische Anstöss e uns zu einem ganzheitlichen Verständnis der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts und ihrer Texte verhelfen. Gleichzeitig schlagen sie eine Brücke zu unseren heutigen Themen, die den damaligen im Kern gar nicht so unähnlich sind.
Musik und Texte ergänzen einander.